Der Bodenplatten-Bass
Der größte Vorteil eines im Boden des Kofferraums verbauten Subwoofers ist die Platzersparnis. Auch wenn das Fahrzeug verkauft wird, kann es schnell und einfach wieder gegen den Original Bodenteppich getauscht werden.
Beim Großteil der PKW’s kann das Reserverad beibehalten werden, sodass es keine Nutzwerteinschränkungen gibt.
Bodenplattenbässe benötigen auf Grund ihres „Free-Air“-Betriebs, einen Leistungsstarken Verstärker und Subsonicfilter, um Hub- und Taumelbewegungen zu unterdrücken.
Um einen schnellen, dynamischen Klang zu erzielen, sollte der
Woofer nicht größer als 25 Zentimeter sein. Wer auf voluminösen, druckvollen, amerikanischen Sound steht, sollte sich einen 30 Zentimeter
Woofer zulegen.
Fazit: Bodenplatten-
Woofer sind optimal für Alltagsfahrzeuge.
Das geschlossene Gehäuse
Einen guten Kompromiss aus Platzersparnis und druckvollem Tiefbass bietet das geschlossene Gehäuse. Mit dem richtigen Chassis und enormer Pegelfestigkeit, können die Gehäuse recht klein gehalten werden. Ein kraftvoller Verstärker ist ein Muss. Subsonicfilter sind bei dieser Gehäuseform nicht unbedingt notwendig.
Für schnellen und dynamischen Klang ist hierbei nicht der Durchmesser des Woofers entscheidend, sondern die Art der Membran. Empfehlenswert sind sehr leichte Membrane aus Aluminium oder mit Wabenstruktur.
Um ein druckvolles Klangbild zu erzielen, sind schwere Membrane sinnvoll. Endstufenleistung kann man hierbei nie genug haben.
Fazit: Vom
dB-Drag-Teilnehmer bis zum Akustik-Highender findet sich in geschlossenen Chassis für jeden den richtigen Bass. Bei der Endstufe sollte jedoch an Leistung nicht gespart werden.
Bassreflex-Gehäuse
Die beliebteste Gehäuse-Art sind die Bassreflexchassis. Der Grund ist ganz einfach: Durch die Nutzung des rückwärtigen Schalls, erzielt man hier mit geringer Endstufenleistung und kleinem
Woofer viel Schalldruck. Über die Bassreflexabstimmung kann auch sehr gut Einfluss auf das Klangbild genommen werden.
Aufgrund des fehlenden Gegendrucks, sind die akustischen Unterschiede der Membrandurchmesser, im Gegensatz zum geschlossenen Gehäuse stärker wahrnehmbar.
Wer schon einmal von einem 38er Kicker im 80-Liter Gehäuse aus den Ami-Schmieden geföhnt wurde und sich zur Spaßfraktion zählt, findet hier seine Erfüllung.
Jedoch nicht nur Bassliebhaber, sondern auch Besitzer von Fahrzeugen wie Audi A4/A6/A8, Passat oder BMW 3/5/7 in Limousinenform, sind mit dieser Auswahl gut bedient. Die Kofferräume der genannten Fahrzeuge dämpfen die Lautstärke des Subwoofers im Innenraum enorm, sodass hohe Schalldruckreserven natürlich Sinn machen.
Fazit: Die meistverkaufte Genre...kleinerer Leistungsbedarf aber größere Gehäuse. Akustisch sehr universell durch die richtige Abstimmung.
Nun liegt es an dem individuellen Musikgeschmack und der Größe des zu beschallenden Autos, welches der Richtige Subwoofer für euch ist.